Taverne "Des Abenteurers Festung" -- RPG Light

Als der Mönch die Totenbeschwörer erwähnte verzog Thore sein Gesicht zu seiner Grimasse. Wie ich sie Hasse! Ich und meine Geschwister mach uns die Arbeit die Leute fein säuberlich zu töten, und sie spielen mit den Leichen, die eigentlich unserem fürchterlichen Vater gehören sollten! Pah!
Er linste zu dem Dunmer hinüber der ihnen immer noch zuhörte. Dann sagte er zu Riccard: "Ich glaube kaum das es Wurmsklaven waren waren. Manimarco, der Wurmkönig, wurde zur Zeit der Oblivionkrise besiegt. Ich glaube auch kaum das es normale Totenbeschwörer waren. Vielleicht etwas ganz anderes, ich kann es nicht sagen". Er wollte sehen wie dieser Dunmer reagierte, da ihn das Thema wohl sehr interessierte.
"Was wollt ihr denn wissen?" antwortete er auf die frage des Mönchs.
 
Ashilumaku langweilte das Gespräch zutiefst, dieser Mönch war sich nur am ausweinen. Als der Mönch allerdings die Totenbeschwörer erwähnte wurde es interessanter, in seinem Kopf ging Ashilumaku die möglichkeiten durch die ihm ein gefangener Totenbeschwörer einbringen konnte. Neben etwas Wissen um die Nekromantie, welcher er eigentlich nicht sehr positiv gegenüberstand bot ihm ein Totenbeschwörer die möglichkeit Arbeitssklaven die nicht ermüdeten zu besitzen. Schnell verwarf er die Gedanken wieder, es war viel zu umständlich und auch gar nicht nötig in Telasero auf Vvardenfell kümmerten sich seine Anhänger um alles was getan werden musste um Telasero neu aufzubauen. Allerdings die Aussage des Nord, dass es sich nicht um normale Totenbeschwörer handeln konnte war dann doch zu verlockend, an diesem Punkt wollte er sich in das Gespräch einklinken. Langsam stand er auf und ging auf die beiden sitzenden zu. "Verzeiht, dass ich euch störe aber ich habe zufällig eure Unterhaltung mitbekommen. Es tut mir leid wegen eurer Brüder Herr Mönch" sagte er zu den beiden "mein Name ist übrigens Ashilumkau ich interessiere mich für altes und verlorengegangenes Wissen.Was meintet ihr damit, dass es keine normalen Totenbeschwörer seien?"
 
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"Wo seit ihr Aufgewachsen,was habt ihr in eurem leben schon für Abenteuer erlebt und eine weitere Frage die sich mir aufdrängt ist,ich hoffe ich bin nicht zu unhöfflich,glaubt ihr an die Neun oder Ismyr ? Bitte verzeiht die Frage,aber ..."er brach ab.Ihm war mittlerweile aufgefallen,das sein Zuhörer ständig in eine völlig andere Richtung schielte.Aus den Augenwinkeln sah er was den Nord so interessierte.Er senkte seine Stimme:"Warum beobachtet ihr den Dunmer ?"
 
"Das klingt mir nach einem interessanten Angebot Meister, doch verzeiht mir , werter Herr, wenn ich Euch frage, weshalb ich Euch trauen sollte, Euch, den ich gerade erst seit ein paar Augenblicken kenne? Nur weil Ihr sagt, das Ihr Rothgar kennt, muss das noch lange nicht bedeuten, dass das auch stimmen muss. So sagt mir, könnt ihr mir einen Beweis oder eine garantie geben, die mein vertrauen wert wäre?" fragte gaius und kratzte sich unbehaglich am Kopf. Das Angebot klang verlockend, doch war ih dieser unheimliche Alte nicht ganz geheuer und so blieb er lieber vorsichtig, immerhin schien dieser über eine nich ganz unbeträchtliche Macht oder zumindest eine gewisse Schläue zu verfügen und so etwas war seiner Erfahrung nach immer mit Vorsicht zu genießen.
 
Als der Mönch seine Frage stellte setzte sich der Dunmer bereits zu ihnen. Thore verkniff sich ein Lächeln. Dieser Mer dachte wirklich das Thore nicht mitbekommen hatte das er sie beobachtete. Und dann dachte er noch das man ihm seine Unschuldsmiene abkaufen würde. Thore hatte bei seiner Ausbildung zum Assassinen viel gelernt. Er erkannte fast jede Lüge oder Verstellung sofort. Aber er hatte Lust ein Spielchen zu spielen. Er setzte ein Lächeln auf und sagte freundlich: Natürlich dürft ihr euch zu uns setzen! Nett eure Bekanntschaft zu machen! Ich denke aus mehreren Gründen das es keine Normalen Totenbeschwörer waren. Erstens bin ich mir sicher das es keine Wurmsklaven waren, da der Wurmkönig schon lange besiegt ist und sich seine Anhänger danach aufgelöst haben. Und die Totenbeschwörer die aus der Magiergilde vertoßen wurden leben in Höhlen und haben sich schon lange nicht mehr getraut etwas anzurichten. Aber sagt, welches Wesen interessiert euch den?" fragte es den Dunkelelfen. Was könnte es sein? Sithis und die Mutter der Nacht? Nein, ziemlich sicher nicht. Dann vielleicht Alduin, der Drache? Oder einer der Daedragötter, oder Dagoth Ur? Es könnte alles mögliche sein...

Dann wandte er sich an den Mönch: "Meine Geschichte ist nicht wirklich interessant. Mein Name ist Thore. Ich bin bei dem Grafen Indarys von Cheydinal aufgewachsen, weil meine Mutter mich heimlich ihm übergeben hat. Heute bin ich eine Bote des Grafen und habe vor kurzem meinen echten Vater, Beonate, hier in der Taverne kennengelernt. Ich bin ein Anhänger des neun Göttlichen, vor allem Akatosh fasziniert mich. Die Statue im Tempelbezirk ist wunderschön wie ich finde!" sagte er. diese Lüge wurde schön langsam Langweilig, aber er musste sie eben jedes mal herunterbeten. Und er musste so tun als würde er die neun Göttlichen mögen! Es gibt nur einen Gott, den fürchterlichen Vater Sithis, aber er musste eben so tun als wäre er ein ganz normaler Bürger. Die Frage über Ashilumaku konnte er, jetzt da der Elf jetzt neben ihm saß, nicht beantworten.
 
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Arthoras lachte:"Ihr wollt einen Beweis, dass ich den Nord kenne?" Arthoras holte Luft und begann dann:"Rothgar "Rotbart" Donnerschlag, so sein voller Name, ist ein recht hoch gewachsener Nord mit rotem Haar. Er ist überaus kräftig und kämpft mit vorliebe mit einer Axt oder einem Hammer. Um zu üben nutzt er auch manchmal ein Schwert oder eine andere Waffe. Was hab ich noch....ähm ja. Er sinnt auf Rache gegen Elfen die sein Dorf niedergebrannt und seine Familie, bis auf seine Schwester, ermordet haben." Der Greis hielt kurz inne und überlegte, hustete einmal und fuhr dann wieder fort:" Seine Ausrüstung hat er mit einem guten Freund zusammengestellt, seine Axt ist aus Stahlrim und diese hat er mit seinem Vater angefertigt. Ich denke das sollte genügen um so beweisen, dass ich ihn kenne. Und was die Garantie betrifft... Ein wenig wagemut gehört wohl doch dazu, oder denkt ihr nicht? Aber betrachtet es mal aus diesem Blickwinkel: Warum sollte ich, ein alter Mann, euch, jemandem den ich bisher noch niemal gesehen habe Schaden zufügen wollen? Schaut..." Der Greis deutete auf das Rehkitz " Selbst dieses sonst so scheue Wesen hier, traut mir mehr als ihr."
 
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Ashilumaku betrachtete Thore intensiv, in seinen Gedanken vermerkte er sich das er bei diesem Mann vorsichtig sein musste er schien ebenfalls ein Geheimnis zu verbergen. Und er schien sich ebenfalls Gedanken über Ashilumaku zu machen, so wie er sich Gedanken über Thore zu machen begann. "Nun hauptsächlich interessiere ich mich für die Geschichte meines Heimatlandes Morrowind und alles was damit zu tun hat" Ich bin auf Vvardenfell aufgewachsen und gehöre dem Aschlandstamm der Erabenimsun an gehörte dachte er zornig. Diese Trottel, die die großartigkeit Fürst Dagoth Urs nicht anerkannten hatten ihn ja verbannt, aber das brauchte ja niemand zu wissen. Ashilumaku bezweifelte sowieso, dass er je jemanden treffen würde in Cyrodiil der sich mit den Aschländern wirklich auskennen würde geschweige denn Kontakte zu diesen hätte. "Wenn ihr mich entschuldigen würdet, ich werde nun in meine Kammer gehen und mich etwas ausruhen ich wollte mich nur einmal Vorstellen da eben keine Zeit gewesen war wegen eurem Freund." mit diesen Worten drehte er sich um und ging die Treppe hinauf, seine Gesichtstätowierung war inzwischen wieder aus den zerfließenden Linien in eine feste Form einer schwarzen Klaue übergegangen. Oben angekommen bezog er sein Bett und errichtete einen kleinen Schrein zu Ehren von Fürst Dagoth Ur, er stellte ein kleines Glockenspiel des sechsten Hauses auf den Tisch und eine Aschenstatue daneben. Es würde sowieso sehr unwahrscheinlich sein, dass jemand sein Zimmer betreten würde. Und so sank er in den Schlaf, in Träume von Macht und der Wiederauferstehung Dagoth Urs.
 
"Denkt ihr auch,das dies mehr als eine bloße Vorstellung war ?"Riccard flüsterte immer noch."Ich hinterfrage zwar nicht gerne das Verhalten von Mitmenschen,jedoch kam mir dies sehr komisch vor.Diese Runen auf seiner Robe waren daedrischer Herkunft,soviel konnte ich erkennen,obwohl man uns das erlernen der Runen verboten hat,habe ich dennoch erkannt das dies welche waren.Was will er wohl von uns."Er runzelte die Stirn und sagte mehr zu sich als zu Thore:"Und dies noch in meinem Alter"
 
Als der Dunmer weg war sagte er zu dem Mönch: "An ihm ist etwas faul. Ihr müsst wissen das ich Lügen leicht durchschauen kann, und dieser Elf sagt kaum ein ehrlich gemeintes Wort. Außerdem hat er uns seit einiger Zeit belauscht. Und ich habe die Runen auch gesehen. Ich glaube auch zu wissen welche es sind, doch ich bin mir nicht sicher. Und er sagte er interessiert sich für irgendein Wesen. Ich glaube es handelt sich entweder um einen Daedrafürsten, Dagoth Ur oder Alduin der Weltenfresser. Und falls ihr wissen wollt wieso ich das alles mit euch berede: Ich bin mir sicher das weder Gefahr noch sonst irgendwas böses von euch ausgeht, daher habe ich keine Angst euch irgendwas anzuvertrauen." Er lächelte den Mönch (so gut es ging, aber er hatte sich darin schon um einiges verbessert) an und wartete auf seine Reaktion.
 
"Ich glaube ohnehin,dass ihr mich mühelos überwältigt hättet.Ich bin nicht mehr der Jüngste und meinem Umfang könnt ihr auch einiges entnehmen."Er prustete über seinen eigenen Scherz und nahm sich nach einen freundlichen Blick zu Thore den Heiltrank,dem ihn der Nord hingestellt hatte und nahm einen Schluck."Ah,Aloe Vera Blätter mit ein wenig Amber,nicht wahr?"
 
"Ja, habt ihr Recht" antwortete er ihm.
Er sah sich kurz in der Taverne um. Es waren kaum noch Leute da. "Entschuldigt mich bitte, aber ich muss etwas erledigen" sagte er, stand auf und setzte sich zu Raziel. "Hallo Bruder, ich hoffe es geht dir schon besser. Du hast mir einen gewaltigen Schrecken eingejagt!" sagte er und lachte.
 
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Nach einiger Zeit stand auch Riccard vom Tisch auf.Die Schmerzen waren abgeklungen und er dachte sich,das er sich nocheinmal bei dem Nord bedanken sollte,jedoch nicht heute er war müde,also mietete er sich ein Zimmer für die Nacht und zog sich auf sein Zimmer zurück.
 
Raziel blickte von seinem Buch auf, welches er gerade las.
"Ja, ich fühle mich wieder so weit fit. Es ist im Grunde nur noch der Schock, der mir in den Knochen sitzt." Er bot Thore einen Stuhl an und als dieser sich gesetzt hatte, fragte Raziel mit eher gedämpfter Stimme:
"Wegen diesem Traum. Du wirst doch mitkommen, oder? Es mag ein wenig kindisch klingen, aber allein traue ich mich nicht da hinunter. Wer weiß, was da alles umher kriecht. Ich werde zwar eh alle anwesenden Gäste fragen, aber ich möchte, dass wenigstens einer den ich kenne mitkommt"
 
Er legte Raziel den Arm auf die Schulter und sagte: "Natürlich komme ich mit. Wer weiß was da unten kriecht und fleucht. Und wer weiß was da runter gerufen hat. Vielleicht wirst du Hilfe brauchen. Und ich werde dir zur Seite stehen, egal was uns da unten erwartet", er lächelte ihn aufmunternd an und fuhr dann fort, "Es ist gut das du dir Unterstützung holst, aber sei auf der Hut. Der Dunmer, der dich gerettet hat, zum Beispiel. Er hat etwas zu verbergen. Auf seiner Robe befinden sich Daedrische Runen. Nicht das alle Daedra schlecht sind!" warf er schnell ein "und er sagte er suchte nach einem alten Wesen. Ich habe das Gefühl er hat etwas damit zu tun. Pass besondern auf ihn auf!"
Er sah sich kurz um ob jemand ihnen zuhörte und flüsterte: "Was glaubst du wer oder was dich gerufen hat? Du hattest den Traum das erste mal als du in der Zuflucht geschlafen hast. Aber ich bin mir sicher das weder Sithis noch die Mutter der Nacht etwas damit zu tun haben. Vielleicht... einer der Daedrafürsten? Mehrunes Dagon oder so?"
 
"Mehrunes Dagon? Nein, das glaube ich nicht. Um ehrlich zu sein, hab ich keinen blassen Dunst, wer das war. Und dennoch habe ich dieses Gefühl, ihn zu kennen. Aber was mich mehr interessiert ist, was er von mir will. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mit meiner Abstammung zu tun hat. Aber ein Daedrafürst war es, denke ich zumindest, nicht." Er schaute aus dem Fenster und beobachtete ein paar Vögel.
"Ich für meinen Teil hoffe, dass diese Person mich über meine Herkunft und meine Rasse aufklären kann. Aber was noch seltsamer ist: Der Zusammenbruch war kein Zufall. Kurz davor hatte ich das Gefühl, als wenn sich etwas in mir sträubte, diesen Ort zu betreten. Und dieses Mal soll anscheinend verhindern, dass sowas nochmal passiert. Zumindest für einen gewissen Zeitraum." Dann fiel ihm etwas ein.
"Du erwähntest eben daedrische Schriftzeichen. Kannst du sie lesen?" Raziel kramte aus seiner Manteltasche eine Halskette hervor, auf welcher einige Lettern daedrischer Herkunft eingraviert waren.
"Weißt du zufällig, was diese hier bedeuten? Ich hab diese Kette schon, solang ich denken kann. Aber bisher habe ich noch niemanden getroffen, der sie entziffern konnte. Naja, ich bin ja auch nicht sonderlich gesprächig," meinte er mit einem Lächeln.
 
Thore betrachtete die Kette kurz und sagte dann: "Ja, ich kann daedrische Runen lesen. Auf dieser Kette steht:

Dieses Amulett soll stehts über dich wachen und dir Glück bringen,

Ashyria


Kannst du sie denn nicht lesen? Ich meine, du bist doch Halbdaerda, hast du es nicht gelernt? Wenn du willst kann ich es dir beibringen"
 
Raziels Augen begannen zu funkeln, sogar eine Träne war zu sehen. Thores Frage nahm er gar nicht wahr.
"A-Ashyria? Das steht da wirklich? Ich... ich..." Er fasste sich und fuhr dann fort.
"Ashyria war der Name meiner Mutter. Mein Vater hat mir oft von ihr erzählt. All die Jahre habe ich mich gefragt, weshalb man mich hier her geschickt hat. Aber nun weiß ich, dass meine Mutter mich nicht aus Zorn auf mich weg gab. Das bedeutet mir viel." Erst jetzt merkte er, dass Thore ihm eine Frage gestelt hatte.
"Nein, ich habe es nie gelernt. Ich kann mich nicht einmal an meine richtige Heimat erinnern. Als man mich an meinen Vater gab, war ich noch ein Säugling. Aber dein Angebot nehme ich gern an. Ich würde liebend gern erlernen diese Schriftzeichen zu lesen."
 
Gaius nickte zögerlich. "Gut, Ihr scheint Rothgar geknnt zu haen. Dann soll es so sein. Ihr habt mir angeboten,mir eine Macht zu offenbahren, die mich noch gefährlicher macht gleichzetig aber auch gefährlich für mich ist. Was soll das sein?2 Nun, wie auh immer, ich nehme Euer Angebot an." So erhob sich Gaius und begann vor dem Greis auf und ab zu gehen.
 
Arthoras erhob sich langsam:"Gut. Aber ich habe euch gewarnt. Gebt mir das Schwert." Der Greis streckte die Hand aus und nahm das Schwert entgegen. Er begutachtete die Klinge sorgfältig und legte dann seine linke Hand auf die Ornamente der Klinge. Nun atmete Arthoras dreimal tief ein und aus, währenddessen schien die Umgebung sich zu verdunkeln und die Temperatur merklich abzusinken. In einem tiefen und dunklem Tonfall begann Arthoras nun Worte in einer seltsamen Sprache zu rezitieren:

"Feyn do Schrukal fundein hin fus!
Fundein fin krah!
Fundein fin iiz!
Fundein fin qo!
Fundein fin vokul!
Graan fin paal do Gaius ahrk diivon ok fus!"


Während er dies tat stieg Nebel um sie herum auf und das Schwert begann blau zu leuchten. Nachdem Arthoras die letzte Silbe beendet hatte, leuchtete das Schwert einmal stark auf und erhellte die gesamte Umgebung, dann war wieder alles wie vorher. Das Schwert leuchtete nicht mehr, kein Nebel war mehr zu sehen, die Temperatur war wieder normal. Langsam und mit zittriger Hand übergab Arthoras die Klinge nun wieder an Gaius:
"Da habt ihr es. Der Fluch des Hexenmeisters Schrukal ist befreit. Das Schwert kann nun ausschließlich von euch im Kampf geführt werden, jedem anderen wird das Schwert, beim Versuch einen Schlag auszuführen, aus der Hand gleiten. Sehr nützlich, kann aber auch tödlich für euch enden. Dann ist dieses Schwert mit einem mächtigen Eisbann belegt. Die Gegner die es verwundet werden von Eiseskälte durchzogen und werden mitunter auch in Eis gebannt. Ab und an, solltet ihr genügend magische Energie entbehren können, so könnt ihr einen Strahl aus Eis aus dem Schwert senden und eure Gegner damit einfrieren, aber seid vorsichtig damit es kostet sehr viel Kraft. Um diesen Zauber zu nutzen müsst ihr lediglich die Klinge auf euer Ziel richten und dem Schwert in euren Gedanken eben dies Befehlen.
Doch bringt diese Klinge auch euch in Gefahr, solltet ihr euch selbst mit ihr verletzten so werdet ihr in gleichemmaß geschädigt wie eure Feinde. Solltet ihr die Kontrolle über euch selbst verlieren, so könnte es passieren, dass ihr auch die Kontrolle über den Fluch verliert und der Zauber auf euch überspringt und euch vernichtet. Haltet eure Gefühle während eines Kampfes also bestmöglich unter Kontrolle, dann sollte euch auch nicht passieren. Zu guter letzt bedenkt: Ein Schwert allein macht keinen Meister."
 
Ashilumaku öffnete langsam seine Augen, etwas verschlafen richtete er sich auf und öffnete die Fensterläden. Es begann langsam zu Dämmern und die Sonne war gerade am Aufsteigen, er hatte allerdings genug geschlafen. Also machte er sich daran sich anzuziehen, er warf sich nur seine Robe über und zog die Kapuze ordentlich nach hinten, dann schlüpfte er in seine Schuhe und machte sich auf den Weg nach unten. Wärend er langsam die Treppe runter schritt murmelte er leise eine kurze Formel und vollführte gekonnt ein par geschwungene Handbewegungen, kurz darauf erschien vor ihm Hunger. Der Daedra war ein langjähriger Diener Ashilumakus, er hatte ihn vor vielen Jahren an sich gebunden und nutzte ihn seitdem zum Kämpfen und Informationssammeln. Er wob noch schnell einen Chamäleonszauber auf den Hunger und schickte ihn dann die Treppe runter durch den Schankraum nach draußen, damit er die Umgebung der Taverne auskundschaften konnte und vielleicht interessante Höhlen oder ähnliches für Ashilumaku finden würde. Im Schankraum angekommen holte er sich an der Theke etwas Brot und Speck zu essen und setzte sich an den erstbesten Tisch, der allerdings auch in einer etwas schattigeren Ecke stand. Wärend er da so saß und sein Essen aß bemerkte er das die anderen Gäste von gestern immer noch hier saßen. Er zog sich seine Kapuze tief ins Gesicht, sodass nur zwei rote Punkte seiner Augen in der Dunkelheit glühten und versuchte zu hören worüber sie redeten. Informationen sammeln war jetzt sehr wichtig.